Programme / Pressestimmen

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… und Pressestimmen!


Alles Wird Gut

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Stadt.Land.Flucht

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Fotos: ©Thomas Mauerhofer(1.Zeile), ©Phillip Unterleitner(2.Zeile)


Pressestimmen


KRONEN ZEITUNG ( 26. Jänner 2017)

Kaufmann-Herberstein im Theatercafe

Die rustikalen Hipster

Nach dem Gewinn des „Kleinkunstvogels“ und einer erfolgreichen Tournee mit dem ersten Programm bringt das Duo Kaufmann-Herberstein mit „Alles Wird Gut“ nun seinen zweiten Kabarettabend auf die Bühne. Ihrem Grundkonzept bleiben sie treu: SIe mimen rustikale Hipster, die mit Gitarre zwischen Stadt und Land pendeln.

„… Wie Resi und Flo ihr schräges Leben meistern, erzzählen sie in „Alles Wird Gut“ im bewährt unterhaltsamenen Mix aus Pop-Zitaten, smarten Pointen und deftigem Wortwitz!!

Christoph Hartner


DieKleinkunst (19. Jänner 2017)

KAUFMANN-HERBERSTEIN: Alles Wird Gut

Wer kann denn bei der positiven Suggestion „Alles Wird Gut“ dem neuen Programm von Kaufmann-Herberstein noch widerstehen? Inhaltlich kann es getrost als Fortsetzung des ersten, durchaus erfolgreichen Programms „Stadt.Land.Flucht“ gesehen werden. DieKleinkunst-Redakteur Markus Freiler sah die Gewinner des Grazer Kleinkunstvogels 2015 zum ersten Mal und war von der großen Fangemeinde in der Kulisse überrascht. Die Fans waren sicher schon gespannt, was es Neues in Gedersberg gibt.

Eines stellen die beiden gleich zu Beginn des Abends mit ihrem „Einheizlied“ klar: „Ollas, wos i im Lem brauch, bist nua du!“ Es soll auch nicht das letzte Lobeslied auf die ideale Beziehung gewesen sein. Wer also auf das Abarbeiten von Klischees einer Beziehungskiste gehofft hat, wird wohl enttäuscht sein, denn zwischen den beiden ist alles eitel Wonne. Die Antithese zu einer Screwball-Komödie sozusagen.

Langweilig wird es einem an diesem Abend aber keineswegs. Die „hippen Großstadtkünstler„, Resi und Flo, leben zwar in Symbiose, dafür geht es aber umso turbulenter in ihrer Beziehung zur Umwelt außerhalb ihres „Elfenbeinturms“ zu. Ihre Verwandtschaft wohnt zwar meilenweit entfernt in der Steiermark, das hindert aber diese nicht über Telefon oder in familiären WhatsApp-Gruppen sich in kommunikativer Distanzlosigkeit zu üben. Verblüffend wie einfach es für Resi ist in die Rolle ihres Schwiegervaters zu schlüpfen. Die am Rock montierten Hosenträger aufi, das steirische Idiom aufgesetzt, und schon geht es mit einem Vorwurfs-Rapp auf den Flo los (z.B.: Die Zeit der Parkplatzsuche in Wien reiche in Gedersberg aus, um einmal nach Slowenien zum Fischessen zu fahren und retour).

Überhaupt stimmen FloResi (meine liebevolle Abkürzung für die beiden) zu Kaufmannns Gitarre gerne Liedparodien an, z.B. „I bin ein Steirer und wohn in Wien (Englishman in New York)“ oder „Umziehn (Schifoan)„. Stimmlich haben zwar beide noch Luft nach oben, textlich sind ihre Lieder aber eine echte, meist bodenständige, Gaudi.  Apropos „Gaudi“, Kaufmann-Herberstein merkt man ihre unbändige Spielfreude an und schlüpfen gerne in diverse Rollen. Bei ihrer Suche nach Umzugsgehilfen in den 7. („Wo Sojamilch und Biohonig fließen„) persiflieren sie zwei ultra-chillige Jugendliche („Voll die Dramaqueen!„), einen rotzfrechen Migranten („Du musst an deinen Vorurteilen arbeiten!„) und eine überforderte Jungmutter („Gib deine Schwester aus der Mikrowelle„). Dem Pubikum gefallen diese aus dem Leben gegriffenen Szenen und sind zu Lachstürmen hingerissen.

Wird im ersten Teil des Abends die Koexistenz in der Stadt auf ironische Weise thematisiert, so rückt in der zweiten Hälfte die humorvolle Aufarbeitung des Zusammenlebens am Land bzw. bei den Eltern in den Mittelpunkt. Ohne Geld, Arbeit und Wohnung aber mit bevorstehenden Elternfreuden sind sie dazu verdammt, nach Gedersberg zu ziehen, dem „Beverly Hills der Steiermark„.

Doch auch in der Provinz ist das Leben nicht stehen geblieben. Kaufmann-Herberstein bieten nicht eine romantisierende Darstellung des Landlebens, sondern eher satirische Betrachtungen des Mit- bzw. Gegeneinanders, welche durchaus, bei aller Blödelei, visionäre und gesellschaftskritische Züge beinhalten. Am Checkpoint der Gedersberger Mauer werden sie auf die Mitnahme von Flüchtlingen kontrolliert. Und in der Gedersberger populistischen Partei formieren sich nicht gerade die hellsten Köpfe des Dorfs. Bewaffnet sind sie mit dem „Supersoacha“ und propagieren den „Gexit„. Allein Flos Vater dürfte noch der letzte konservative Pol des Gedersberger Mikrokosmos sein: „I bin kein Frauenversteher, mag lieba mein Motormäher…

Immer mehr Figuren betreten die Bildfläche. Darunter befindet sich auch die bereits aus dem ersten Programm  legendäre, etwas andere, Bäuerin Mayer Gerlinde. Immer temporeicher und verworrener wird der Handlungsstrang. Einerseits mag man sich teilweise denken „Speed kills“ und „Weniger ist mehr“, andererseits sei den beiden Spielfreudigen zu ihrer Premiere dieser Directors Cut gegönnt.

Wenn auch die Charaktere der Dorfbewohner und deren Interessen noch so unterschiedlich sind, DER Fixstern für alle Gedersberger ist DAS Feuerwehrfest. Dieses ist bedroht und gilt es zu retten. Ob und wie dies gelingt, sei natürlich hier nicht verraten. Am Ende besingen FloResi, die nicht ganz kitschbefreite Moral aus der Geschicht‘: „Am Ende samma olle Kollegen„.

Alles Wird Gut“ ist eine äußerst amüsante und geistreiche Parabel über die hoffentlich friedvolle Koexistenz der Menschheit, welche sowohl Stadt-, als auch Landeier köstlich unterhält.

 Redakteur Markus Freiler


KRONEN ZEITUNG (15. November 2015)

PREMIERE DER VÖGEL

Im Frühjahr hat das steirische Duo Kaufmann-Hebrberstein beim Kleinkunstvogel im Grazer Theatercafe beide Preise abgeräumt. Nun präsentierte es sein erstes Program „Stadt.Land.Flucht“ – eine Reise von der Hipster-Insel der Unseligen in die tiefste vorstädtische Privinz – erstmals am Ort des Triumphs.

Florian und Resi haben große Ideale und viele kleine Konflikte: Das Leben im Multi Kulti – Bezirk in Wien läuft nicht ganz so reibungslos, wie sie sich das als Grünwähler gerne einreden würden, das Sexualleben ist wegen divergierender Einstellungen zum Thema Baby auch ein wunder Punkt, und die Künstlerkarrieren der beiden stocken ebenso. Als der Anruf mit der Bitte der Eltern kommt, Haus und Hund in der Vorstadt zu hüten, ist die Flucht dorthin der logische Kompromiss. Doch auf dem Gedersberg werden sie u.a. mit einer privaten Befreiungsarmee, einem cholerischen Nachbarn und einer düngemittelsüchitgen Bäuerinkonfrontiert.
Idylle sieht anders aus!
Der Weg zur Erkenntnis, dass die perfekte heimat ein Sehnsuchtsort bleibeb wird, ist gepflastert mit lutigen Figuren, rasanten gags und bösen Kommentaren. Und so mancher Hit aus Rock und Pop muss für die musikalischen Einlagen herhalten – aus „I hab die leben g’sehn“ von STS etwa wird „I hab die mähen g’sehn“ über das Jugenddrama von der niemals endenden Gartenarbeit.
Mit „Stadt.Land.Flucht“ führen Therese Herberstein und Florian Kaufmann das Pärchen-kabarett zielsicher in die Hipster-Ära – eine Zeit, n der es gar nicht so unwahrscheinlich scheint, das halbnackte polnische Leiharbeiter auf einem steirischen bauernhof „Heimat bist du großer Töchter“ singen und dafür EU-Förderungen kassieren.
Zu sehen noch heute!

 Christoph Hartner


 

KRONEN ZEITUNG (3. Mai. 2015)

Kaufmann – Herberstein, das Siegerduo des Grazer Kleinkunstvogels, im Portrait:

Von der Warteliste auf Siegertreppchen war es für die beiden Wahlwiener aus der Steiermark nur ein kurzer Weg. Das Duo Kaufmann-Herberstein hat in letzter Minute einen Startplatz für den heurigen Grazer Kleinkunstvogel ergattert und dann Publikumspreis und Jurypreis gewonnen. Wir haben mit Ihnen über Familiengeburtstage und eine erzwungene Premiere gesprochen.
Mit einem runden Geburtstag hat alles begonnen: „Ich hab für Familienfeiern kleine lustige Nummern geschrieben. Für den Geburtstag meiner Oma hab ich eine Partnerin gebraucht und Resi gefragt“, erinnert sich Florian Kaufmann. Er und Therese kennen sich seit ihrer Jugend, waren gemeinsam auf der Schauspielschule und standen danach auch noch öfter gemeinsam auf der Theaterbühne: „Wenn wir schlechte Regisseure hatten, haben wir uns einfach gegenseitig inszeniert“, scherzt Herberstein und beschreibt damit dennoch sehr gut die Bühnen – Chemie zwischen den beiden Kabarettisten. Die Lehrjahre bei Familien waren schnell zu Ende, als Hannes Sticker, der Kulturreferent von Seiersberg, Kaufmanns Heimatgemeinde, eines Tages bei ihm anrief: „Er hat einfach einen Saal für uns reserviert und Ankündigungen gemacht, dass wir unser erstes Kabarettprogramm präsentieren. Also hab ich eines schreiben müssen“, ist Kaufmann heute dankbar für den Tritt in den Allerwertesten.

Schnell ist ihnen klar geworden, das sich die beiden in Wien lebenden Steirer mit der Kluft zwischen Stadt und Land beschäftigen wollen: Also unternehmen sie in ihrem ersten Programm „Stadt.Land.Flucht“ eine unterhaltsame Reise zu Großstadtbobos und kunstdüngerabhängigen Bäuerinnen, fahre auf Elektrobikes und Rasenrobotern, und besuchen Businesspsychopathen und rappende Gemeindehackler.

Der Unterschied zwischen Stadt und Land besteht ja hauptsächlich aus Klischees von einer Idylle. Man kann sich einfach nur über beide Seiten lustig machen“, philosophiert Kaufmann. „Mein Motto ist dort und da das gleiche: A Gaude muss sein“, kommentiert Therese Herberstein mit der ihr eigenen zynischen Trockenheit.

Als Kabarett-Duo wandeln sie abseits der ausgetretenen Mandel-WEiberl-Beziehungs-Pfade.  „Ich mag Klischees nur, wenn sie stimmen. Und sie stimmen halt selten“ sagt Kaufmann.“ Am besten ist sowieso, man lacht über sich selbst, da weiß man wovon man redet“, ergänzt Herberstein. Die beiden sind keine Hau-drauf-Komiker, aber hinter jeder ihrer Pointen lauert eine ordentliche Portion Kritik. Und mit dieser Mischung haben sie beim Kleinkunstvogel abgeräumt: „Der Gewinn hat unser Leben viel einfacher gemacht, weil wir jetzt nicht mehr um Auftritte betteln müssen“, schmunzelt Kaufmann. So sind sie demnächst etwa im Aera Wien (27.5), in Graz-Straßgang im Gasthaus Weber-Kreiner(29.5) und im Bildungshaus Schloß St. Martin (16.6) zu sehen.

 Christoph Hartner


KURIER (31.März 2015)

Generation Y auf Hochgeschwin­dig­keits­flucht

Auf Anhieb top: Das Duo Kaufmann – Herberstein lieferte mit „Stadt.Land.Flucht“ eine gelungene Bühnen-Premiere.

„… Statt der üblichen kleinen Geständnisse aus dem Spannungsverhältnis Manderl-Weiberl, die bei ähnlichen Bühnenkonstellationen viel zu oft durchgekaut werden, präsentieren Kaufmann-Herberstein (mit Ausnahme einer konsequent durchgestöhnten Bettszene) lieber die großen Ängste ihrer Generation, der Generation Y. Das sind jene Mittzwanziger bis Mittdreißiger, die zwischen Praktikum und Prekariat noch immer keine Idee haben, wo sie eigentlich hin wollen in ihrem Leben.“

„… 10, 15, vielleicht sogar 20 solcher Typen leiht das Bühnenduo im Verlaufe des Abends so seine Stimme – vom Bühnendeutsch zum genial-lustigen Steirisch werden alle Dialekte zwischen Stadt und Land in Hochgeschwindigkeits-Slapstick-Einlagen durchexerziert. Einfach machen es sich Herberstein und Kaufmann dabei aber nicht. „Stadt – Land – Flucht“ ist kein Kabarett mit Lachern aus dem Kleinkunst-Effeff – und gerade deswegen hinreißend komisch.“

Karl Oberascher


KLEINE ZEITUNG (31.MÄRZ 2015)

Kaufmann  – Herberstein: Steirer des Tages

Den Vogel abgeschossen

Kaufmann und Herberstein legen einen kabarettreifen Turbostart hin

Aus der Geschichte ihres Auftritts beim Grazer Kleinkunstvogel im Theatercafé könnten Florian Kaufmann und Therese Herberstein gleich ihr nächstes Kabarettprogramm machen: „Wir waren zwar auf der Warteliste, aber es sah so aus, als ob niemand ausfallen würde“, erzählt Kaufmann. Am Freitag, dem vorletzten Tag des Bewerbs, kam dann am Vormittag der Anruf. Er kürzte schnell das bestehende Programm zusammen, während sie in Wien Kostüme und Head- sets einpackte und in den Zug sprang. Gerade einmal 30 Minuten konnten die beiden proben – um dann aber gleich zwei Vögel abzuschießen: Beide Preise, so- wohl der „Kleinkunstvogel“ als auch der „Publikumsvogel“, gingen an das Nachwuchsduo.

Dabei könnte es für sie nicht nur kaum dramatischer, sondern auch kaum besser laufen: Ihr Programm „Stadt.Land.Flucht“, das von Kunstdünger und von Nordic Walking, vom Gedersberg und der Wiener Vorstadt, vom Weg- ziehen und vom Hadern mit dem Heimwollen handelt, hatte gera- de erst in Wien Premiere. Im Gegensatz zu vielen anderen Gewinnern können sie also sofort loslegen – „und es sind zusätzlich zur geplanten Tour schon etliche Anfragen eingelangt“, sagt Kauf- mann. Der 33-Jährige, der in Wien die Improtheatergruppe Schedlfrey leitet, hat das Programm selbst geschrieben, Herberstein diente als dramaturgische Unterstützerin und härteste Kritikerin: „Wenn ich nicht bei jeder Pointe gelacht habe, hat es ihn schon nervös gemacht“, erzählt die 30-jährige Grazerin. Sie hat wie Kaufmann an der Kunstuni Schauspiel studiert, wo die beiden auch erkannten, wie gut sie auf der Bühne harmonieren.

Nina Müller


KLEINE ZEITUNG(30. März 2015)

Die Letzten werde die Ersten sein

„… die Schauspieler überzeugten mit sprudelnden Ideen zu Stadt.Land.Flucht und heimsten den 29. Grazer Kleinkunstvogel ein.“


KRONEN ZEITUNG(30. März 2015)

29. Grazer Kleinkunstvogel im Theatercafe: Duo Kaufmann-Herberstein räumt ab

Ein Doppelschlag zweier Zugvögel

Florian Kaufmann und Therese Herberstein heißen die Sieger des 29. Grazer Kleinkunstvogels: Das steirische Duo mit künstlerischem Hauptsitz in Wien schaffte erst in letzter Minute den Sprung in den Wettkampf und konnte im gut besetzten Finale die Jury als auch das Publikum überzeugen.

„Temporeich und perfekt aufeinander eingespielt zitieren sie sich durch die Popgeschichte, analysieren als humoristische Zugvögel ein Leben zwischen Stadt und Land, zwischen Multi-Kulti Brauchtum, zwischen Idealismus und Konsum. Auf sympathische Weise kritisieren sie alles, ohne dabei jemals zu urteilen – dieser Aufgabe muss das Publikum selber nachkommen.“

Christoph Hartner


STEIERMARK.ORF.AT(29.März 2015)

Kaufmann-Herberstein sind Kleinkunstvögel 2015

Im Grazer Theatercafe sind Samstagabend die Sieger des 29. Grazer Kleinkunstwettbewerbes gekürt worden. Beide Kleinkunstvögel schoss das steirische Nachwuchs-Duo Florian Kaufmann und Therese Herberstein ab.

Schräg, bunt und musikalisch zeigte sich das diesjährige Finalistenfeld. In zwei Vorrunden spielten sich sechs Acts ins Finale, wo neben dem Jurypreis, dem „Energie Steiermark Kleinkunstvogel“, auch stets der „Steirerkrone Publikumsvogel“ vergeben wurde.

„Stadt Land Flucht“

Bei der Besetzung des Siegertreppchens waren sich Jury und Publikum jedoch einig. Gleich beide Kleinkunst-Vögel gingen an das steirische Nachwuchs-Duo Florian Kaufmann und Therese Herberstein – mit ihrem Programm „Stadt Land Flucht“.

Große Freude

„Ich stehe ein bisschen unter Schock, ich habe es noch nicht ganz begriffen“, sagte Therese Herberstein. „Damit haben wir nicht gerechnet. Wir haben gedacht, wir haben das in den Sand gesetzt, aber, dass das Publikum und die Jury so abstimmt, das ist der Wahnsinn“, so Florian Kaufmann. Das Duo war knapp vor Beginn des Wettbewerbs ins Starterfeld hineingerutscht. „Jetzt wollen wir nur noch spielen, spielen, spielen“, so Kaufmann.

Von der Realität nach „ganz weit weg“

Das Duo hat bei privaten Feiern mit Austritten begonnen. Für den Wettbewerb hatten die beiden aus ihrem 90-minütigen Programm einen Ausschnitt von 15 Minuten zusammengestellt. „Ich habe mich bemüht, über Dinge zu schreiben, die mich und die Menschen in meinem Umfeld betreffen, und scheinbar betreffen sie auch die Leute“, so Kaufmann. „Wir orientieren uns an der Realität und gehen dann weit weg davon.“ In voller Länge stehen Kaufmann und Herberstein nun im Hin und Wider-Programm in Graz sowie in Straden und Kitzbühel auf der Bühne.


INFOGRAZ.AT(28.3. 2015)

„Leicht fielen die Entscheidungen bestimmt nicht, am Ende aber doch eindeutig – sowohl der Kleinkunstvogel als auch der Publikumsvogel, die Trophäen des Jury- und Publikumspreises, gingen dieses Jahr an das charmante Wiener Duo mit steirischen Wurzeln Kaufmann-Herberstein.“


MOSAIK-MAGAZIN(26,März 2015):

Stadt. Land. Flucht“ Premiere in Wien

Kabarettisten Kaufmann-Herberstein feiern ihr Debüt mit heimischen Promis.

Auf dem Weg zum Erfolg: Das sympathische Kabarettisten-Duo aus der Steiermark feierte gestern Abend sein gelungenes Debüt von „Stadt. Land. Flucht“ im vollen Casanova Wien und sorgte zwei Stunden lang für viel Energie und jede Menge Lacher beim Publikum. Darunter waren auch zahlreiche bekannte Schauspiel- und Kabarett-Größen wie Reinhard Nowak oder Serge Falck, die sich die Premiere nicht entgehen ließen.

Warum sollte man niemals abheben, wenn die Eltern anrufen? Warum ziehen die Jungen alle in die Stadt? Wer verhindert, dass die alten Bräuche aussterben, was ist die Gedersbergische Befreiungsarmee und ist Kunstdünger streuen nicht total Achtziger?

Warum gehen alle Nordic walken, wer hat den Hund entführt und was führt der psychopathische Nachbar im Schilde? Auf diese drängenden Alltagsfragen lieferten gestern die beiden Jungkabarettisten Therese Herberstein und Florian Kaufmann die richtigen Antworten, die bei ihrer Flucht vor der Großstadt aufs Land, statt der erhofften Idylle das Chaos vorfinden. „Es war für uns wie steirischer Kunstdünger inmitten von Wien!“, scherzte Florian Kaufmann fröhlich über den erfolgreichen Start von „Stadt. Land. Flucht.“ Kabarettistin Therese Herberstein pflichtete ihm bei und betonte: „Es hat sich voll ausgezahlt, dass wir auf die Premiere gegangen sind!“

Eva Billisich übernahm Regie beim Kabarett-Debüt

„Dass wir die Eva Billisich für die Regie gewinnen konnten, ist für uns ein bisschen so, wie wenn ein paar junge Musiker den Bob Dylan überreden, mit ihnen eine Platte aufzunehmen. Das ist ein großes Glück für uns!“, freut sich Kaufmann über die Zusammenarbeit mit der erfahrenen Schauspielerin und Regisseurin. Eva Billisich, die sich auch kürzlich für die Regie bei Andrea Händlers „Ausrasten“ verantwortlich zeigte, ist überzeugt, dass Kaufmann-Herbersteins „Stadt. Land. Flucht“ in Österreich schnell zu Erfolg kommen wird: „Weil die beiden auf der Bühne die Figuren wechseln, dass die Fetzen nur so fliegen. Weil sie singen, dass dir die Ohren flattern und weil sie nicht davor zurückschrecken in allen erdenklichen steiermärkischen Dialekten zu parlieren. Und natürlich, weil sie wissen wie man Kabarett macht!“

Begeisterte prominente Gäste

Die Kaufmann-Herberstein-Premiere im Casanova Wien ließen sich weder Reinhard Nowak, Sigrid Spörk, noch Serge Falck und Gerhard Liebmann entgehen. So zeigten sich auch Martin Oberhauser, Simon Schober und Oama Richson (Dawa) sichtlich vom „Schmäh“ des frischen Kabarett-Duos begeistert. Vor lauter Lachen krümmten sich auch Harry Lucas, Maddalena Hirschal und Nora-Anna Hoffmann.


ÖSTERREICH(25. März 2015):

Stadt.Land.Flucht im Casanova

Unterhaltsame Flucht aus der Großstadt

Debüt. In der Steiermark sind Therese Herberstein und Florian Kaufmann längst keine unbeschriebenen Blätter mehr. Mit ihrem neuen Programm Stadt.Land.Flucht wagten sie den Sprung nach Wien. Im Casanova Wien unterhielten sie unter anderem Reinhard Nowal, Sigrid Spörk und Serge Falk mit ihrem Programm, das von der Flucht aus der Großstadt und seinen Tücken handelt.“


 Ankündigungen Stadt.Land.Fucht:

 

Vormagazin.athttp://www.vormagazin.at/de/kabarett/1075/Zehn-Gruende-oder-mehr-warum-man-vom-Land-in-die-Stadt-ziehen-sollte

HorizontOnline: http://www.horizont.at/home/detail/kaufmann-und-herberstein-bei-himmelhoch.html?cHash=2d0bd48d3c577e87be4e312d67be81d9

Bz-Meinbezirk: http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt/kultur/kabarett-kaufmann-herberstein-feiern-debuet-d1273088.html